Galakonzert 2027

| Eintritt: | SFr. 30.- |
| Reduziert: | SFr. 10.- (unter 16 Jahre) |
| Vorverkauf: | eventfrog.ch (Link) |
| Abendkasse: | ab 18:30 Uhr |
| Die Sitzplätze sind nummeriert. | |
| Moderation: | Roland Herrmann |
| Direktion: | Marco Nussbaumer |
23. Januar 2027
19:30 Uhr, Türöffnung 19:00 Uhr
Stadtcasino Basel
Konzertgasse 1
4051 Basel
Eine multimediale Reise durch das Sonnensystem, aufgeführt von zwei sinfonischen Blasorchestern
Gustav Holst: The Planets, Op. 32
Mars
der Kriegsbringer
Venus
die Friedensbringerin
Merkur
der geflügelte Bote
Jupiter
der Bringer der Fröhlichkeit
Saturn
der Bringer des Alters
Uranus
der Magier
Neptun
der Mystiker
Arrangiert für Blasorchester von Geert Schrijvers
Die Musik wird in Bilder gefasst mit einem Film von Werner Pfäffli, dem ehemaligen Leiter des Planetariums im Verkehrshaus Luzern.
Blasorchester Windspiel
Das Blasorchester Windspiel ist das sinfonische Blasorchester der Musikschule Basel und gilt als deren Aushängeschild. Rund 50 junge Bläserinnen, Bläser und Perkussionisten zwischen 15 und 21 Jahren sammeln hier Orchestererfahrung; neben Schülern der Musikschule spielen auch Jugendliche aus der ganzen Nordwestschweiz mit. Das Orchester wurde 2002 gegründet. Wie die Stadtmusik Basel wird auch das Windspiel seit August 2024 von Marco Nussbaumer geleitet.
Stadtmusik Basel
Die Stadtmusik Basel wurde 1872 gegründet und ist ein traditionsträchtiger Verein, der sich heute als sinfonisches Blasorchester der ersten Stärkeklasse präsentiert. Aktuell engagieren sich 52 aktive Amateurmusikerinnen und -musiker im Verein. Die Stadtmusik Basel tritt sowohl in grossen Konzertsälen als auch auf öffentlichen Plätzen auf. Neben dem musikalischen Anspruch fördert die Stadtmusik Basel auch den sozialen Austausch unter den Mitgliedern.

Der Britische Komponist Gustav Holst (1874–1934) wuchs in Cheltenham in einer Musikerfamilie auf und studierte am Royal College of Music in London. Hauptberuflich war er Musiklehrer, komponiert hat er in seiner freien Zeit. Er interessierte sich für Mystik, lernte Sanskrit und beschäftigte sich mit Astrologie. Daraus entstand zwischen 1914 und 1916 sein Monumentalwerk «The Planets», das nicht die Himmelskörper selbst beschreibt, sondern deren astrologischen Charakter. Das Werk machte ihn weltberühmt, überschattete aber zu seinem Leidwesen fast alles andere, das er komponierte.
Der Trompeter, Dirigent und Komponist Marco Nussbaumer studierte an der Musikhochschule Bern Blasorchesterdirektion, an der Musikakademie Basel Trompete (Lehr- und Konzertdiplom) und an der Uni Basel Kulturmanagement. Er dirigiert das Jugendspiel und die Konkordia Mümliswil, das Sinfonische Blasorchester Windspiel Basel, die Stadtmusik Basel, und ist musikalischer Leiter des VBJ Jugendblasorchesters. Seit über 20 Jahren bildet er junge Dirigentinnen und Dirigenten aus. Seine Kompositionen werden gerne als Aufgabestücke für Wettbewerbe ausgewählt. Sein Werk «Juno» gewann am Kompositionswettbewerb des Schweizer Blasmusikverbandes 2020 den 2. Preis.


Roland Herrmann wuchs in Reigoldswil auf und belegte noch während der Berufslehre Kurse für Schauspiel, Ballett und Gesang; später bildete er sich unter anderem in Basel, Berlin und Los Angeles weiter. Landesweit bekannt wurde er ab 1996 in der Satiresendung «Café Bâle» als rüpelhafter Kellner Kurt, danach spielte er von 2001 bis 2004 in der Soap «Lüthi und Blanc». Heute steht er regelmässig im Theater Fauteuil, am Pfyfferli und in Musicals wie «Spamalot» auf der Bühne. Er gilt als Meister des Timings, der das Publikum mit einem Augenaufschlag oder einem knappen Einzeiler zum Lachen bringt.


